Unsere Landwirtschaft - unsere Leidenschaft
Die Geschichte hinter der Lieben Heimat
Das Glemmtal rund um die Liebe Heimat ist geprägt von der bergbäuerlichen Landwirtschaft. Liebevoll geführte Höfe und alpine Almwiesen machen die Region zur wertvollen Heimat vieler Menschen und zum beliebten Urlaubsziel für Gäste aus der ganzen Welt. Die familiengeführten Landwirtschaften werden ursprünglich und naturnah geführt – die Tiere haben Namen, die komfortablen Ställe werden stets auf den neuesten Stand gebracht und neben der Hochwertigkeit der Produkte steht das Tierwohl an erster Stelle. Eine Liebe zur Natur und eine achtsame Arbeitsweise, die man in den produzierten Lebensmitteln eindeutig schmeckt. Dort, wo das Vieh den Sommer über auf saftigen Almwiesen feinste Bergkräuter knabbert und die Sonne genießt, steht auch für die Menschen Genuss an erster Stelle.
Unsere Landwirtschaft – die Geschichte
Daniel und Angelina sind beide Landwirte und Gastwirte mit Herz in der Lieben Heimat. Daniel erzählt über die Geschichte seiner Familie und der Landwirtschaft:
Meine Urgroßeltern Josef Resch und Theresia heirateten am 29. September 1918 in Tiers in Südtirol. 1930 zogen sie von Südtirol nach Saalbach und kauften den Grund, wo sich heute unsere Liebe Heimat und die Landwirtschaft befinden. Josef und Theresia hatten sechs Kinder: Theresia, Josef (mein Großvater), Ida, Hubert, Marianne und Elisabeth. Mein Opa Josef, an den die Landwirtschaft übergeben wurde, arbeitete als Landwirt und bei den österreichischen Bundesforsten. 1973 wurde der Viehbestand von Kühen auf Mutterschafe umgestellt – mit der zusätzlichen Pachtung von landwirtschaftlichen Flächen wurden so sieben Kühe, sieben Schafe und acht Ziegen gefüttert. So vergingen die Jahre, und die Landwirtschaft wurde an meine Mutter Marianne und mich übergeben. Heute finden etwa 20 Mutterschafe mit Lämmern und zwei Widder ihr Zuhause bei uns in der Lieben Heimat. Mit Stolz und Ehre führen wir unser Erbe und die LIEBE zu unserer HEIMAT weiter.
Die Liebe Heimat lebt seit jeher von Menschen, die sich voller Mut, Zuversicht und neuer Ideen auf in die Zukunft machten. Als sich 1930 Josef und Theresia Resch auf den Weg ins fremde Glemmtal machten, legten sie den Grundstein für den heutigen Betrieb. Fleiß, harte Arbeit und eine nie enden wollende Zuversicht führten zum Erfolg.
Dieser Pioniergeist wurde auch beim Bau der Lieben Heimat im Jahr 2015 spürbar. Ein generationenübergreifendes Projekt, in das Mama Marianne und Sohn Daniel ihre ganze Leidenschaft und Arbeit stecken. Mit der Lieben Heimat und dem zugehörigen Wirtshaus entstand ein neuer Ort des Genusses und des Wohlfühlens.
Produkte aus der eigenen Landwirtschaft
Mit der bewussten Entscheidung, Fleisch als wertvolles Lebensmittel zu betrachten, geht mit uns die Entscheidung für den achtsamen Umgang mit den Tieren und den Endprodukten einher. Unsere Schafe leben mit ihren Lämmern im Stall und grasen im Sommer tagsüber an der frischen Luft. Wir setzen auf Qualität statt Quantität und freuen uns sehr, wenn wir unsere Gäste im Wirtshaus von dieser Art zu arbeiten überzeugen dürfen – auch geschmacklich!
Traditionell werden einzelne Tiere im Frühjahr und im Herbst geschlachtet. Auch hier legen wir Wert auf einen stressfreien Ablauf und arbeiten mit Partnern aus der Umgebung zusammen. Neben selbstgemachten Würsten wird bei uns „Schöpsernes“ serviert. Die traditionelle Speise erlebte in den letzten Jahren einen wahren Aufschwung und erfreut sich großer Beliebtheit.
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Ein Rezepttipp für zu Hause: „Schöpsernes à la Liebe Heimat“
Zutaten für 4 Personen:
1,5 kg Lammstücke (Rippe, Schulter, Bauch bzw. Stelze)
2,5 l aus den Knochen gekochte Lammsuppe (alternativ Gemüsesuppe)
1 Zwiebel
1,5 kg gewürfeltes Wurzelgemüse
1,5 kg rohe Kartoffeln
10 Pfefferkörner
4 Lorbeerblätter
Gemahlener Pfeffer
Salz
5 Knoblauch
2 Stängel frischer Thymian und Rosmarin
3 EL Öl
Für den Radisalat:
2 schwarze Rettiche
Salz
Apfelessig
Pfeffer
Zucker
Etwas Sahne
1 EL gehackte Petersilie
Und so geht’s:
1. Fleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und dem Öl marinieren.
2. Fleischstücke samt Wurzelgemüse und Zwiebel in den Bräter geben und zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen.
3. Am Tag der Zubereitung werden die rohen Kartoffeln in Stücke geschnitten und scharf angebraten.
4. Fleisch und Gemüse hinzugeben und kurz anbraten.
5. Mit der Suppe aufgießen, aufköcheln lassen und anschließend bei 130 °C Heißluft für zwei Stunden ins Backrohr schieben.
6. Für die klassische Beilage – den Radisalat – den Rettich fein reiben und salzen. Etwas ziehen lassen und gut ausdrücken.
7. Mit Apfelessig, Pfeffer, Zucker und der Sahne abschmecken und mit der Petersilie bestreuen.
Mahlzeit 😉






